Gemeinschaft Christlichen Lebens – GCL
Herzliche Einladung
Unsere Gruppe trifft sich an jedem 1. Freitag im Monat
von 19.30 bis 20.30 Uhr
im Pfarrhaus Obergriesbach (Stefanstraße 10, 86573 Obergriesbach)
Interessierte sind herzlich willkommen.
Kontakt
eMail: gcl-obergriesbach@web.de
Gemeinschaft Christlichen Lebens
Sie wollen Gott suchen und finden – in Ihrem Leben, in Ihren Begegnungen und in Ihrem Alltag?
Sie wünschen sich ein erfülltes Leben?
Und eine Gemeinschaft, in der Sie über Ihre Hoffnungen und Ihren Glauben, aber auch über Ihre Zweifel und Ängste sprechen können?
Sie möchten Ihre Beziehung zu Jesus Christus stärken?
Dann sind Sie hier richtig!
Die Gemeinschaft Christlichen Lebens (GCL) ist geprägt von der Spiritualität des Ignatius von Loyola, der davon überzeugt war, dass Gott in allen Dingen zu finden ist.
Ihre Mitglieder treffen sich regelmäßig in kleinen Gruppen, um sich über das eigene Leben auszutauschen und sich gegenseitig im Glauben zu unterstützen.
Die Spiritualität des Ignatius von Loyola
Wir sind geprägt von der Spiritualität des Ignatius von Loyola (1491-1556). Gemäß seinem Satz „Gott in allen Dingen suchen und finden“ glauben wir, dass Gott uns überall nahe ist. Er ist in der Natur ebenso zu entdecken wie im Mitmenschen, in den Banalitäten des Alltags ebenso wie in den großen Momenten unseres Lebens.
Wir sind überzeugt, dass Gott unser Bestes will. Doch es ist nicht immer einfach, seinen Willen zu erkennen: Was ist gut und stärkt uns auf dem Weg hin zu Gott?
Geistliche Begleitung, der Austausch in unserer Gruppe und Exerzitien: All das sind Elemente der ignatianischen Spiritualität, die uns für die Spuren Gottes in unserem Leben aufmerksam werden lassen.
Wer wir sind
Die GCL ist die größte Laienorganisation in der Tradition der Jesuiten. Sie ist weltweit vernetzt und aktuell in etwa 75 Ländern präsent. Ein Schwerpunkt der GCL in Deutschland ist die Förderung der Exerzitien-Arbeit nach der Spiritualität des Ignatius von Loyola.
Innerhalb der katholischen Kirche in Deutschland gehört die GCL zur Arbeitsgemeinschaft der katholischen Organisationen Deutschlands, ist im Zentralkomitee der deutschen Katholiken vertreten und beteiligt sich am Gesprächskreis der Geistlichen Gemeinschaften.
GCL-Gruppe vor Ort
Wer über seine Hoffnungen und seinen Glauben, aber auch über seine Zweifel und Ängste spricht, macht sich verletzlich. Um vertrauensvoll über diese Dinge ins Gespräch zu kommen, braucht es einen geschützten Rahmen. Einen solchen bietet die GCL-Gruppe vor Ort.
Was die Mitglieder von sich preisgeben, gilt als vertraulich und wird nicht nach außen getragen. Ziel und Aufgabe der Gruppe ist es, seine Mitglieder auf der Grundlage von Bibel und ignatianischer Spiritualität zu unterstützen und zu begleiten.
Ignatius von Loyola
Ignatius von Loyola wird im Jahr 1491 als zwölftes Kind einer baskischen Adelsfamilie geboren und erhält eine höfisch-militärische Ausbildung. Als junger Mann liebt Ignatius Waffenspiele und Liebesabenteuer.
Eine steinerne Kanonenkugel, die ihn 1521 bei der Verteidigung der Feste Pamplona gegen die Franzosen trifft und sein Bein zertrümmert, zwingt ihn für lange Zeit aufs Krankenbett.
In seiner Autobiographie berichtet Loyola, dass er in der langen Genesungszeit anfing, Heiligenlegenden zu lesen und auch eine Darstellung des Lebens von Jesus – die „Vita Christi“ des Kartäusers Ludolf von Sachsen.
Loyola beginnt, seinen Lebensstil zu hinterfragen und vollzieht eine radikale Wendung. Aus dem Ritter und Lebemann wird in den folgenden Jahren ein asketischer Ordensmann und späterer Ordensgründer: Nach seiner Genesung verlässt er das elterliche Schloss und pilgert nach Manresa in Katalonien. Er tauscht sein Rittergewand gegen das eines Bettlers und zieht sich für ein Jahr ins Kloster zurück.
In dieser Zeit entwickelt er seine „Geistlichen Übungen“. Diese sollen dabei helfen, über das eigene Leben zu reflektieren und den richtigen Lebensweg zu finden. Die Exerzitien sind Grund-lage der jesuitischen Spiritualität.
1523/1524 pilgert er nach Jerusalem. Danach beginnt er, sich weiterzubilden: Ignatius lernt in Spanien Latein und studiert anschließend Theologie und Philosophie in Paris.
Mit sechs Kommilitonen gründet er 1534 auf dem Montmartre in Paris eine fromme Bruderschaft und legt damit den Grundstein für den neuen Orden. Die Mitglieder verstehen sich als Gefährten Jesu und geben sich den Namen „Gesellschaft Jesu“ – Societas Jesu, abgekürzt SJ.
Ihr Plan ist, zur Missionsarbeit ins gelobte Land zu pilgern. Doch daraus wird nichts. Die Türkenkriege machen die Reise nach Jerusalem unmöglich. Da entschließt sich die Gemeinschaft, dem Papst in Rom ihre Dienste anzubieten.
1540 bestätigt Papst Paul III. die „Gesellschaft Jesu“. Ignatius wird zum ersten Oberen der Societas Jesu gewählt.
Der schnell wachsende Orden sieht seine Aufgabe nicht darin, zurückgezogen hinter Klostermauern zu leben. Die Jesuiten wollen in die Welt gehen, im Zentrum ihres Wirkens steht der Dienst am Nächsten. Ein Herzstück jesuitischen Engagements ist dabei die Bildung. Der Orden errichtet Schulen und bedeutende Universitäten.
Ignatius von Loyola stirbt am 31. Juli 1556. Zu diesem Zeitpunkt hat der Orden weltweit bereits mehr als 1000 Mitglieder. 1622 wird er heiliggesprochen.